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Hier findest du 10 Tipps und Beispiele, wie du achtsamer mit dir sein kannst. Drucke dir die pdf aus, leg sie dir ans Bett oder an den Schreibtisch, um dich selbst regelmäßig daran zu erinnern, dich gelegentlich mehr auf dich als den Rest der Welt zu konzentrieren. (Besonders geeignet für Listenschreiber und Abhak-Profis;-)

  1. HÖR AUF DEIN GEFÜHL! Vertrau deiner inneren Stimme, deinem Bauchgefühl. Fühlt sich etwas nicht gut an, dann lass es bleiben. Oder vertage die Entscheidung. Nimm dir Zeit, genau hinzufühlen: Gehe ich diesen Weg, weil es die Gesellschaft oder eine bestimmte Person erwartet? Traue ich mich nicht, ’nein‘ zu sagen? Spüre ich, dass ich der Herausforderung so nicht gewachsen bin? Wie könnte ein Kompromiss aussehen, der mein Gefühl positiver werden lässt?
  2. SAG, WAS DU DENKST UND FÜHLST! Sag genau, was du meinst! Und sage, was du wirklich meinst! Oft reden wir aneinander vorbei, formulieren um die Ecke, deuten nur  an und lassen aus, was wir wirklich wünschen und fühlen. Aber niemand kann unsere Gedanken lesen, auch, wenn wir es uns manchmal wünschen. Gib dir und anderen die Chance, zu wissen, was du möchtest. Äussere deine Bedürfnisse klar und deutlich.
  3. TRIFF BEWUSSTE ENTSCHEIDUNGEN! Wie schnell sagen wir hier ein Treffen zu, versprechen dort etwas und nicken dies oder jenes ab. Und eine Woche später konnten wir 2 Versprechen nicht halten, uns an eine Abmachung nicht mehr erinnern und sind gestresst von diversen Zusagen und Zugeständnissen aus den vergangenen Tagen. Lieber mal kurz innehalten – will ich das wirklich? Kann ich das einlösen? – und dann bewusst und echt entscheiden.
  4. VERSUCHE NICHT ANDEREN, SONDERN DIR ZU GEFALLEN! Verbieg dich nicht für andere. Du musst nicht makellos, fehlerfrei und perfekt sein. Welche Werte möchtest du leben? Miss dich an dir selbst und nicht an Ansprüchen anderer. Wir möchten so angenommen werden, wie wir sind. Dafür müssen wir den anderen aber auch zeigen, wer wir sind. Steh zu dir. Dann können andere das auch tun.
  5. UMGIB DICH MIT POSITIVEM! Umgib dich mit positiven, inspirierenden Dingen und Menschen. Achte darauf, was du mit deinen Augen, Ohren und deinem Mund aufnimmst. Das kann neben gutem Essen, schöner Musik und einem interessanten Hörbuch auch eine ‚aufgeräumte‘ Freizeitgestaltung sein: Weniger Zeit mit frustrierten Läster-Mäulern verbringen, Menschen meiden, über die du dich hinterher sowieso nur beklagst, das Hobby wieder aufnehmen, aktiver Zeit mit den Kindern verbringen.
  6. BEHANDEL DICH SELBST WIE DEINEN BESTEN FREUND! Behandle dich, als seist du deine beste Freundin, dein bester Freund. Habe Mitgefühl und Verständnis, sei hilfsbereit, verzeih… wie du es deinen guten Freunden gegenüber bist. Koch, als würdest du deine Freundin bekochen, tröste dich, als tröstestest du deinen besten Freund. Lach über dich wie über deine Freundin, verzeih dir, als würdest du ihr verzeihen.
  7. SPRICH NICHT SCHLECHT ÜBER ANDERE! Urteile nicht vorschnell und lästere nicht so oft. Du bist nicht wertvoller, besser, richtiger als andere. Jeder handelt aus seinem kleinen Universum heraus und tut das ihm Mögliche für diesen Moment. Auch, wenn es dir falsch oder unverständlich vorkommt. Frag lieber mal nach, wenn es dich wirklich interessiert. Es hat meist weniger mit dir zu tun, als dir lieb ist;-)
  8. SPRICH NICHT SCHLECHT ÜBER DICH! Verurteile dich nicht. Was du getan hast, ist geschehen. In diesem Moment konntest du wohl nicht anders. Aber nimm dir vor, es beim nächsten Mal anders zu machen. Und schaffe die Bedingungen dafür.
  9. LOBE DICH MEHR UND SCHÄTZE KLEINE FORTSCHRITTE! Klopf dir öfter selbst auf die Schulter. Auch Etappenziele sind eine Leistung, die es zu würdigen gilt.
  10. NIMM DIR JEDEN TAG 10 MINUTEN ZEIT FÜR DICH! Ohne Handy. Ohne Laptop. Ohne Menschen. Spür in dich hinein. Wie geht es dir? Was brauchst du gerade? Wie kannst du dir jetzt etwas Gutes tun?

 

 

 

 

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Esther Galler

10 Tipps zum besseren Umgang mit dir selbst